Drauflosgebloggt (12) – Wenn unzustellbar, zurück

29 Mai

Gut, hat also doch einen Tag länger gedauert, aber das ist ja mittlerweile zur Gewohnheit geworden. An dieser Stelle möchte ich auch verkünden, dass Drauflosgebloggt von jetzt an nur noch alle zwei Wochen erscheint, weil ich keine Lust habe, dass es 80% meines Contents ausmacht. Heute haben wir wieder einmal einen besonders spannenden Artikel, nämlich die Postgeschichte und Briefmarken Bremens.

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In uneigener Sache

27 Mai

Heute will ich mal Werbung machen. Ganz freiwillig und unbezahlt. (Für alle die es interessiert – also vermutlich keine alte Sau: Drauflosgebloggt gibt’s morgen wieder. Das heißt, wenn ich’s nicht vergesse. Es ist aber auch schwer.) Aber zur Sache: Es geht um eine der besten Ideen, die Menschen in den letzten Jahren hatten.

Citizen Science.

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Es ist ganz simpel: Was tut man, wenn man Abermillionen von Bildern hat, die alle von Menschen auf bestimmte Eigenschaften untersucht werden müssen? Ganz einfach, man stellt sie ins Internet, schreibt ein kleines Programm dazu und lässt es freiwillige Helfer machen, denen repetitive Aufgaben, die auch zu was nütze sind, mehr Spaß machen als Facebook-Spiele. Am bekanntesten in Sachen Citizen Science ist wohl das Zooniverse. Da ist für jeden was dabei: Galaxien klassifizieren, die Oberflächen von Mond und Mars untersuchen, Klimadaten analysieren, Pflanzen- und Käfersammlungen in digitale Datenbanken übertragen, den Meeresboden nach Tieren absuchen, altgriechische Schriften lesbar machen, Krebszellen finden und noch mehr. Das ist nützlich und macht (mir zumindest) auch Spaß, und gibt einem das gute Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein und einen sinnvollen Beitrag zur Wissenschaft geleistet zu haben. Und nebenher bekommt man auch ab und zu was Schönes zu sehen.

Kurzum, ich finde es klasse, und lege jedem ans Herz, auch mitzumachen. Und andere sehen das auch so: das Konzept ist ein durchschlagender Erfolg. Also, worauf wartet ihr? Science needs YOU!

Drauflosgebloggt (11) – Das Runde muss ins Eckige, aber was soll das überhaupt?

15 Mai

Einen Tag zu spät, aber das ist sicher noch verkraftbar. Ich versprech auch, dass es demnächst wieder richtige Posts geben wird. Heute haben wir … Norbert Schlegel. Der Mann war Fußballspieler, also heutiges Thema: Fußball.

Fußball gehört zu den Dingen, bei denen ich die gewaltige Begeisterung dafür kaum nachvollziehen kann. Warum ist jemand Fußballfan? Mit dem Verein direkt hat der Durchschnittsfan nichts zu tun, er ist nicht einmal Mitglied und kennt auch keinen, der dort spielt. DAS wären für mich valide Kriterien, um einen Fußballverein anzufeuern. Stattdessen hab ich ehrlich gesagt keine Ahnung. Guter Fußball kann es nicht sein, sonst gäbe es nicht so viele Fans von Absteigervereinen. Geographische Nähe mag noch angehen, aber das Kriterium versteh ich ja generell nicht (wie auch und vor allem bei den Nationalmannschaften). Und selbst wenn, gibt es auch keine sinnvolle Unterscheidung zwischen Bayern München und 1860 München. Dazu dürfte es außerhalb von München keine Fans beider Vereine geben, weil jedes Kuhdorf seinen eigenen Verein hat. Es bleibt mir ein Rätsel.

Und generell ist Fußball total überbewertet. Man wird mit ganz komischen Blicken bedacht, wenn man sich die Deutschlandspiele nicht reinzieht, teilweise sogar, wenn maneinfach nur sagt, dass einen Fußball nicht interessiert. Wieso spielt eine Sportart so eine wichtige Rolle im Leben vieler Menschen? Wir wissen es nicht. Die Leute verprügeln sich wegen Fußball. Für Politiker ist das Anfeuern der Nationalmannschaft ein Muss. Die Leute sehen ihre eigene Zukunft optimistischer, wenn Deutschland Weltmeister wird. Was soll denn das? Wir wissen es nicht.

Klar kann Fußball auch Spaß machen. Ich hab mir selbst schon Fußballspiele freiwillig angesehen. Ich habe eine Zeitlang gerne Fußball-Videospiele gespielt und mit Freunden eine Runde zu bolzen ist auch großartig. Ich versteh bloß nicht diese Besessenheit vom Fußball.

Drauflosgebloggt (4, 5, 6, 7, 8, 9, 10) – Er ist wieder da

10 Mai

So, da bin ich wieder. Ich weiß, es ist verdammt lange her, weil ich ein faules Stück Scheiße bin, aber sei’s drum, ich versuch, jetzt wieder regelmäßig weiter zu machen. Und weil es hier ja bekanntermaßen eine wiederkehrende Rubrik gibt, werd ich zuallererst mal die nachholen. Zeit für Drauflosgebloggt 4 – 10!

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Der Balkon

1 Apr

In dieser Dunkelheit zu sitzen, es ist schöner als gedacht.
Erfrischende Kälte umfließt mich, Musik dringt an mein Ohr.
Rauch in meiner Nase, Rausch in meinem Kopf.
Kein Gefühl wie dieses.
Kühl ist alles um mich her, warm sind die Gedanken.
Es gibt nichts mehr zu denken, nur die reine Existenz.
Ich brauche es nur noch zu tun, wen interessiert schon morgen.
Wer will feuchten, hellgrauen Nebel im Gesicht? Niemand.
Laute Stimmen, Gesang, nichts geht darüber.
Diese dunkle Meditation gibt mir die wahre Ruhe.
Ruhe ist nur in der großen Tat.
Diese große, bedeutungslose Tat voll Konsequenzen.
Doch ich kann hier nicht ewig sitzen, ich muss zurück.
Ich öffne die Tür, lasse die Wärme sich über mich ergießen, gebe mich ihr hin.
Die Klänge werden lauter, die Empfindungen stärker.
Die Meditation beginnt.

Drauflosgebloggt (3): Der Deutsche an sich ist ja im Fernsehen nicht so toll

19 Mrz

Und weil heute auch Dienstag ist, gibts noch ein Drauflosgebloggt dazu. Ich werde ab jetzt übrigens versuchen, jedem Drauflosgebloggt einen individuellen Titel zu geben. Heute ist mir das Glück leider nicht hold:

Bojana Golenac.

Eine deutsch-slowenische Schauspielerin. Bleibt es mir denn nicht erspart, über das furchtbare deutsche Fernsehen zu schreiben? Das machen andere gut genug. Deshalb mach ichs kurz: Ich schaue mir fast nie deutsche Sendungen an. Oder Filme. Ich kann nicht genau sagen, woran das liegt, aber die kommen immer so wahnsinnig amateurhaft rüber. Und der Humor ist auch seltenst meiner, das machen die Amerikaner und Japaner sehr viel besser.

Und dann dieses ekelhafte Unterschichten-Fernsehen auf RTL etc. Unfassbar, wie viele sich diesen Müll ernsthaft reinziehen. Und wie viele dann noch ganz offen zugeben, dass sie das ja nur anschauen, weil sie so gerne sehen, wie andere sich zum Deppen machen. Könnt ich echt kotzen.

So, das reicht jetzt, genug aufgeregt für heute.

Nicht nur geistiger Durchfall

19 Mrz

Bei Stefan Niggemeier geht es heute um einen Artikel von Harald Martenstein im Qualitätsmedium „Zeit“, in dem er in etwa sagt, dass Transsexuelle sich halt mit den Toiletten nicht so haben und bei dummen Fragen sich einfach mal selbst verleugnen sollen und sagen, das andere Klo sei kaputt. Ist doch ganz einfach, und kostet auch nichts. Warum das intoleranter Unfug ist, hat Stefan schon gut erklärt. Mich interessiert etwas anderes: Wenn das Problem besteht, dass Trans- und Intersexuelle sich unwohl fühlen, weil sie beim Toilettengang ein Geschlecht wählen müssen – warum schaffen wir das mit den getrennten Toiletten nicht einfach ganz ab? Weiterlesen